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Termine
Februar
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23 Mittwoch
"Was ein rechter Mann ist…” – Männlichkeiten im Rechtsextremismus
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- Beginn
- 1930 Uhr
“Was ein rechter Mann ist…” – Männlichkeiten im Rechtsextremismus
Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltung mit den Herausgeber_innen des gleichnamigen Buches
Extrem rechte Kameradschaften gelten als Männerbünde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf extrem rechte Aktivitäten sind vom Stereotyp der männlichen Schläger bestimmt; laut Polizeistatistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz in der extremen Rechten wird jedoch selten reflektiert.
Die Referent_innen wollen diese Leerstellen füllen und die Verknüpfung von extremer Rechter und Männlichkeit näher beleuchten. Im Rahmen der Veranstaltung stellen sie ihren Sammelband zur Diskussion.
Mitveranstalterin: gruppe-f
In Kooperation mit dem Referat “Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit” bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
HINWEIS: Diese Veranstaltung findet auch am 22. Februar 2011 in Bielefeld (19.30 Uhr, Fachhochschule Bielefeld, Gebäude D, Stupa-Keller, Kurt-Schumacher-Straße 6) und am 24. Februar 2011 in Münster (20.00 Uhr, Club Courage, Friedenstr. 42 HH) statt.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
März
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16 Mittwoch
Opferperspektiven - Rechte Gewalt in NRW und deren Opfer
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 20 Uhr
ACHTUNG: Diese INPUT-spezial-Veranstaltung wurde ins Kulturzentrum ZAKK verlegt: Fichtenstr. 40, Düsseldorf (http://www.zakk.de), Beginn 20.00 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Opferperspektiven – Rechte Gewalt in NRW und deren Opfer
Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion über die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer unabhängigen Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in NRW
Datum: Mittwoch, 16. März 2011, 20.00 Uhr
Ort: Kulturzentrum zakk (www.zakk.de), Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Raum: HalleReferentin: Heike Kleffner (Mitglied des Beirats der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt)
PodiumsteilnehmerInnen: Thomas Stotko (MdL, SPD), Verena Schäffer (MdL, B90/Die Grünen), Anna Conrads (MdL, Die Linke), ein von neonazistischer Bedrohung betroffener Mensch aus Dortmund und eine Aktivistin aus antifaschistischen Zusammenhängen
Moderation: Prof. Dr. Stephan Bundschuh (FH Koblenz, ehemaliger Geschäftsführer IDA NRW)
VeranstalterInnen: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf, Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, AG INPUT, Beratungsnetzwerk Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf, Landesintegrationsrat NRW, fiftyfifty – das Straßenmagazin, AStA FH Düsseldorf, Autonomes Schwulenreferat an Uni und FH Düsseldorf, Autonomes Lesbenreferat an der FH Düsseldorf, Kulturzentrum zakk.
Alle drei Tage wird in NRW eine politisch rechts motivierte Gewalttat begangen. Die Betroffenen sind vor allem linke, alternative und nicht-rechte junge Erwachsene und Jugendliche, engagierte AntifaschistInnen, MigrantInnen und Flüchtlinge, Schwarze Deutsche, Schwule und Lesben, Obdachlose oder von der extremen Rechten als politische GegnerInnen wahrgenommene Personen – Menschen eben, die aus welchen Gründen auch immer nicht in ein extrem rechtes Welt- und Menschenbild passen.
Allzu oft werden die Betroffenen alleine gelassen: MigrantInnen und Flüchtlinge erleben rassistische Gewalt als Zuspitzung von Ausgrenzung und Vorurteilen. Eltern stellen mitunter fest, dass ihre Kinder nahezu schutzlos neonazistischem Terror ausgeliefert sind und sie selbst ebenfalls zur Zielscheibe rechter Gewalt werden, wenn sie sich an die Seite antifaschistisch engagierter Jugendlicher stellen. Rechte Gewalt gegen linke Treffpunkte, Angriffe auf alternative Jugendliche und vermeintliche AkteurInnen „der Antifa“ sind in einigen NRW-Regionen schon lange keine Ausnahmen oder gar Einzelfälle mehr, sie gehören vielmehr zum Alltag. Die TäterInnen agieren zunehmend selbstbewusster und nutzen offensiv die Freiräume, die ihnen vor Ort geboten werden.
Die Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt nicht alleine zu lassen; sie unabhängig und parteilich zu beraten, ist das Angebot der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in den neuen Bundesländern und Berlin. Denn die Erfahrung macht deutlich, dass den TäterInnen erst dann Grenzen aufgezeigt werden, wenn die Betroffenen rechter und rassistischer Gewalttaten nicht mehr alleine dastehen und sie solidarische und praktische Unterstützung erfahren. Zunehmend wenden sich auch Betroffene aus NRW an diese Beratungsstellen in Ostdeutschland, weil eine professionelle unabhängige und spezialisierte Opferberatung in NRW nicht existiert.
Auf der Veranstaltung werden ExpertInnen, Betroffene und nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete über die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer unabhängigen Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in NRW diskutieren.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf, statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
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30 Mittwoch
“Authentische Geschichte”? Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Film und TV
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
“Authentische Geschichte”?
Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Film und TVBeginn: 19.30 Uhr
Referent: Michael Sturm (Historiker)
Mit dem nahenden Ende der Zeitzeugenschaft beginnen sich auch die Formen der Erinnerung an die NS-Zeit zu verändern. Vor allem Film und Fernsehen haben sich in den vergangenen Jahren zu Leitmedien in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus entwickelt. Die im Januar 1979 im deutschen Fernsehen gesendete fiktionale amerikanische Serie „Holocaust“ gilt als wichtige Zäsur in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik. Erstmals wurde in einer größeren Öffentlichkeit über die Mitwisserschaft und die Beteiligung der deutschen Gesellschaft an der NS-Vernichtungspolitik diskutiert. Kinofilme wie „Schindlers Liste“ oder „Das Leben ist schön“ widmeten sich ebenfalls der Shoah und avancierten zu internationalen Kassenschlagern. In der Bundesrepublik erlebt das Geschichtsfernsehen seit den 1990er Jahren einen Boom. Vor allem die von Guido Knopp produzierten Dokumentationen zum Nationalsozialismus erzielen bis heute immer wieder Rekordeinschaltquoten. Zunehmend widmen sich aufwendig vermarktete „Doku-Fictions“ wie etwa „Dresden“ oder „Die Flucht“ aber auch den deutschen Opfern des Zweiten Weltkriegs. Dabei ist festzustellen, dass sich diese Produktionen oftmals den Anschein „authentischer“ historischer Quellen geben.
Der Vortrag zeichnet die Bedeutungsverschiebungen nach, die für den Umgang mit der NS-Vergangenheit in Film und Fernsehen in den vergangenen Jahrzehnten kennzeichnend gewesen sind. Wie wirkten sich diese Entwicklungen auf die Erinnerungskulturen und die Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus (nicht nur) in der Bundesrepublik aus? Welche Deutungsmuster der NS-Zeit werden in den aktuellen Dokumentationen, Doku-Fictions und Spielfilmen angeboten? Leisten diese Produktionen einen Beitrag zu einer reflektierten Beschäftigung mit der Vergangenheit? Tragen sie eher zu einer Trivialisierung der NS-Verbrechen bei? Oder sind sie sogar Ausdruck eines „ästhetischen Revisionismus“?
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
April
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27 Mittwoch
Tote Helden leben länger - Märtyrerkonstruktionen in der extremen Rechten
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend:
Tote Helden leben länger
Märtyrerkonstruktionen in der extremen RechtenBeginn: 19.30 Uhr
Albert Leo Schlageter, Horst Wessel, die Toten des “Hitler Putsch” – der Nationalsozialismus suchte sich nicht nur tote Helden, er schuf um sie einen Kult. Heldengeschichten bieten Identifikation und können
sinnstiftend sein – das weiß man auch in der heutigen extremen Rechten. Dabei bedient man sich zum einen Märtyrerfiguren, mit denen Elemente des nationalsozialistischen Totenkults aufgegriffen werden können, zum anderen konstruieren Neonazis “eigene” Mythen.
Was aber lässt einen Mythos wirkungsmächtig werden? Welche Elemente braucht eine Heldengeschichte, um anziehend zu sein? Wie funktionieren die verschiedenen Erzählungen? Und warum können Neonazis einige von ihnen so gut für ihre Mobilisierungen nutzen?Referentin: Maike Zimmermann (Politikwissenschaftlerin, Redakteurin bei der Zeitung analyse&kritik)
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Mai
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25 Mittwoch
Der Feind meines Feindes ... Die "Israelsolidarität" eines Teils der extremen Rechten
- Öffnung
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- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Der Feind meines Feindes …
Die “Israelsolidarität” eines Teils der extremen RechtenBeginn: 19.30 Uhr
Referenten: Alexander Häusler (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus FH Düsseldorf) und Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)
Pro goes Jerusalem. Nachdem Filip Dewinter (Vlaams Belang), Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) im Dezember zum ersten Mal einen politischen Besuch in Israel absolviert hatten, begab sich auch Patrik Brinkmann (“Internationaler Sekretär” der “pro-Bewegung”) im Februar dorthin. Offizieller Zweck der Reise war es, die israelische Rechte in das entstehende europaweite Bündnis extrem rechter Parteien gegen den Islam einzubinden; Zielgruppe sind neben ultrarechten Siedlern gleich mehrere Parteien, darunter auch der Likud des gegenwärtigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Inoffiziell diente der Aufenthalt natürlich auch dazu, die europäischen Rechtsaußen-Parteien vom Ruch des Antisemitismus zu befreien. Dies gilt weithin als Voraussetzung, um sie regierungsfähig zu machen, was zumindest im Falle der FPÖ in naher Zukunft von Bedeutung sein kann. Der Vortrag informiert über die aktuellen Israel-Aktivitäten eines Teils der extremen Rechten in Europa und über die strategischen Ziele, die die Beteiligten auf beiden Seiten damit verfolgen.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Juni
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20 Montag
Exkursion zum Geschichtsort "Villa ten Hompel" in Münster
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1315 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend – Spezial:
Montag, 20. Juni 2011, 13.15 Uhr (Treffpunkt), 15.00 Uhr (Beginn):
Exkursion zum Geschichtsort “Villa ten Hompel” in Münster
Mit fachkundiger Führung. Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise mit Autos: 13.15 Uhr am Zentrum Hinterhof. Alternativ: selbst organisierte Anreise. Rückreiseankunft in Düsseldorf zirka 19 Uhr.
Anmeldungen und Rückfragen bitte per Email an antifa-ak@gmx.de oder bildungsforum@gmx.de (ABR) oder telefonisch beim ABR unter 01520 / 8494450.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 begrenzt.
Die Teilnahme ist kostenlos.Vom Schauplatz der NS-Verbrechen zum Ort des Lernens: Die „Villa ten Hompel“ war in ihrer wechselvollen Vergangenheit sowohl „Schreibtischtäterort“ als auch Dienststelle der Wiedergutmachung. In den 1920er Jahren als Wohnsitz des Fabrikanten und Reichstagsabgeordneten Rudolf ten Hompel erbaut, wurde das Haus 1940 Schaltzentrale der Ordnungspolizei für den Wehrkreis VI. Hier koordinierten 40 Mitarbeiter den Einsatz von 200.000 Ordnungskräften, sowohl bei der Verkehrsregelung im besetzten Westeuropa als auch bei Deportationen und in den Ghettos im Osten. Nach dem Krieg spielte die
Villa zunächst beim Aufbau der Landespolizei eine Rolle, bis 1953 war hier das Kommando der Wasserschutzpolizei-Gruppe „Westdeutsche Kanäle“
untergebracht. Von 1953 bis zu seiner Auflösung 1968 hatte dann das „Dezernat für Wiedergutmachung für politisch, rassisch und religiös Verfolgte“ seinen Sitz in der Villa ten Hompel, anschließend die
Staatliche Büchereistelle und das Gewerbeaufsichtsamt. Seit 1999 ist hier nun das Team des Geschichtsortes tätig. In den zwei Dauerausstellungen wird die wechselvolle Geschichte des Hauses thematisiert. Neben diesen Dauerausstellungen zur Hausgeschichte finden vielfältige pädagogische Angebote, wissenschaftliche Vorträge und Forschungsprojekte im neuen Geschichtsort statt.Infos zur „Villa ten Hompel“ siehe u.a. hier:
http://projekte.free.de/lotta/pdf/31/lotta31_villatenhompel.pdf
http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/
INPUT – antifaschistischer Themenabend
(http://linkes-zentrum.de/gruppen/input) findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten.Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR).
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29 Mittwoch
Studierende rechts außen - Strukturen und Aktivitäten der extremen Rechten unter Studierenden
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Hinweis: Statt des ursprünglich geplanten Themas (Deutsche “Volksgruppen”-Pflege), bieten wir an:
Studierende rechts außen
Strukturen und Aktivitäten der extremen Rechten unter StudierendenBeginn: 19.30 Uhr
Referent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)
Seit 1968 gelten Studierende in Deutschland als weithin links geprägt – bis heute. Der Schein trügt. Wie Umfragen zeigen, sind autoritäre, ja rassistische Haltungen beim akademischen Nachwuchs im Aufwind. Immerhin 43 Prozent der Studierenden sprechen sich demnach etwa für die “Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern” aus. An derartige Einstellungen versuchen Kräfte der extremen Rechten anzuknüpfen. Traditionell sind zahlreiche Burschenschaften im Umfeld der extremen Rechten aktiv. Mittlerweile beginnen sich weitere Studentenverbindungen, so etwa Bünde aus dem Dachverband Coburger Convent, für Rechtsaußen-Positionen zu öffnen. Nach wie vor bildet ein Teil des Verbindungswesens einen strukturellen Kern, um den herum sich immer wieder parteipolitische Aktivitäten der extremen Rechten an den Hochschulen entfalten. Neben extrem rechten Hochschulgruppen sind immer wieder auch einzelne Aktivisten der extremen Rechten an Universitäten und Fachhochschulen aktiv. Der Vortrag gibt einen Überblick über Strukturen und Aktivitäten der extremen Rechten unter den Studierenden in Deutschland.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Juli
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27 Mittwoch
Der neonazistische „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Der neonazistische „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf
Beginn: 19.30 Uhr
Referent: Pierre Lohmann (Bündnis „NS-Verherrlichung in Bad Nenndorf stoppen“)
Am 6. August wollen Neonazis erneut im niedersächsischen Bad Nenndorf, unweit der ostwestfälischen NRW-Grenze aufmarschieren. Seit 2006 finden dort jährlich als „Gedenk-“ bzw. „Trauermärsche“ deklarierte Neonazi-Demonstrationen statt, die immer mehr TeilnehmerInnen anlocken, zuletzt 900. Mit ihren Aufmärschen in Bad Nennburg nehmen die Neonazis Bezug auf die Funktion des Wincklerbads in Bad Nenndorf als Verhörlager der britischen Armee nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter anderem waren hier hochrangige SS-Funktionäre inhaftiert. Über die Geschichte des Wincklerbads versuchen die Neonazis deutsche Täter als vermeintliche Opfer der Alliierten darzustellen.
Schon jetzt ist der jährliche Aufmarsch im August ein fester Termin im neonazistischen Demonstrationskalender, und er droht – mit Abstrichen – den seit 2005 verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel zu ersetzen. Zur Anmeldercrew und zu den Hauptorganisatoren zählt auch der Düsseldorfer Neonazi Sven Skoda, mit einer starken Neonazi-Beteiligung aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet ist zu rechnen.Pierre Lohmann vom Bündnis „NS-Verherrlichung in Bad Nenndorf stoppen“ informiert auf der Veranstaltung über Hintergründe, Mythen, Akteure und Bedeutung des „Trauermarsches“, aber auch über den Widerstand gegen das neonazistische und geschichtsrevisionistische Treiben.
August
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31 Mittwoch
Angriff von Rechtsaußen: Wie Neonazis den Fußball missbrauchen
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
ACHTUNG: Diese Veranstaltung wurde in den Buchladen BiBaBuZe verlegt: Aachenerstr. 1, direkt am S-Bahnhof Düsseldorf-Bilk, wenige S-Bahn-Minuten vom Hbf entfernt, S-Bahn-Linien S8 (Richtung MG), S11 (Richtung Bergisch Gladbach), S28 (Richtung Kaarst), alle ab Gleis 12.
INPUT – antifaschistischer Themenabend:
Angriff von Rechtsaußen: Wie Neonazis den Fußball missbrauchen
Beginn: 19.30 Uhr
Referent: Ronny Blaschke (Journalist und Buchautor)
Seit vielen Jahren bemüht sich die extreme Rechte, bei Fußballfans Einfluss zu gewinnen – zuweilen mit Erfolg. Der Journalist Ronny Blaschke hat Beispiele recherchiert: NPD-Mitglieder rekrutieren Nachwuchs in der Anhängerschaft des 1. FC Lok Leipzig; in Sachsen-Anhalt arbeitet ein extrem Rechter als Jugendtrainer; in Dortmund gibt es Überschneidungen zwischen „Autonomen Nationalisten“ und der Fanszene. Auf Amateurebene gewinnen NPD- Parteifunktionäre als Klubvertreter oder Schiedsrichter Akzeptanz in der Gesellschaft. Dass bei Teilen der Fans extrem rechte Einstellungen verwurzelt sind, zeigt sich, wenn rassistische, antisemitische oder schwulenfeindliche Parolen angestimmt werden. Neonazis gründen Sportvereine, um Jugendliche an ihre Kameradschaften heranzuführen. Sie nutzen Turniere zur Vernetzung und zur Stärkung ihrer Gruppenidentität.
Der Journalist Ronny Blaschke hat jüngst ein Buch herausgegeben, das eine Bestandsaufnahme über die Einflussnahme der extremen Rechten auf den Fußballsport wagt, aber auch Erfahrungen und Vorschläge auswertet, wie dem Einfluss extrem rechter Akteure in den Vereinen und Stadien begegnet werden kann.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gruppe Kopfball Düsseldorf und dem Buchladen BiBaBuZe.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
September
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28 Mittwoch
Strategien und Strukturen der intellektuellen Rechten in Deutschland
- Öffnung
- 1830 Uhr
- Beginn
- 1930 Uhr
Anmerkung: Ausnahmsweise gibts bei dieser INPUT-Veranstaltung auch Vokü (von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr). Nach Beendigung des INPUT-Vortrags nebst Diskussion: Kneipenabend!
Wir freuen uns auf die Teilnahme von FH-D-StudienanfängerInnen. Herzlich willkommen!INPUT – antifaschistischer Themenabend
Strategien und Strukturen der intellektuellen Rechten in Deutschland
Beginn des Vortrages: 19.30 Uhr
Referent: David Begrich (Miteinander e.V., Magdeburg)
Geht es in Medien und Politik um die extreme Rechte, so wird dieser Begriff gleichbedeutend mit der neonazistischen Strömung innerhalb des rechten Milieus, seit den Wahlantritten von “pro NRW” mit Abstrichen auch mit der rechtspopulistischen Spielart der extremen Rechten verwandt. Doch es gibt darüber hinaus ein Spektrum von Publikationen, Netzwerken und Organisationen, das vielfach als “Neue Rechte” oder “intellektuelle Rechte” bezeichnet wird. Aber was ist neu an dieser “Neuen Rechten”? Wer agiert in diesem Spektrum mit welchen Strategien und mit welchen politischen Zielen?
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Oktober
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26 Mittwoch
Auf der Suche nach dem Heil - Grenzgänge zwischen Esoterik und extremer Rechter
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Auf der Suche nach dem Heil
Grenzgänge zwischen Esoterik und extremer RechterBeginn: 19.30 Uhr
Referentin: Eike Sanders (apabiz Berlin)
Was ist eigentlich unter Esoterik zu verstehen? Pendelschwingende und in sich gewandte Hippiekinder auf der ständigen und vergeblichen Suche nach ihren Wurzeln, nach kosmischen Energien und dem Sinn ihres Seins? In dem Vortrag sollen Begriffe wie Esoterik und New Age definiert, auf die Geschichte und Inhalte der Esoterik-Bewegung und deren antidemokratischen, antiaufklärerischen und antiemanzipatorischen Tendenzen eingegangen und die Bedeutung von Esoterik für die extreme Rechte eingeschätzt werden.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
November
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30 Mittwoch
Lauter, schneller, härter. Hardcore, Hatecore und National Socialist Hardcore
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend:
Lauter, schneller, härter
Hardcore, Hatecore und National Socialist HardcoreBeginn: 19.30 Uhr
Innerhalb der RechtsRock-Szene hat Hardcore immer mehr an Popularität gewonnen. Neben der Musik spielt vor allem der von der HC-Punk-Szene adaptierte Lifestyle eine wichtige Rolle. Die HC-Szene entstand in den späten 70er-Jahren als eine linke politische Abgrenzung zur Punk-Szene mit ihrer No-Future-Attitüde. Durch die Ausdifferenzierung der HC-Punk-Szene in den 80er-Jahren, die in der Breite zu ihrer Entpolitisierung geführt hat, setzte ein reaktionäres Rollback ein, das bis heute anhält.
Rechte HC-Bands versuchen seit Ende der 90er-Jahre Themen der HC-Punk-Szene zu besetzen und nutzen dabei ideologische Anknüpfungspunkte, die ihnen von HC-Punk-Bands geboten werden. Metaphern und subtile Botschaften sind an die Stelle von unverhohlener NS-Propaganda und -Symbolik getreten und dominieren die aktuelle rechte HC-Szene, deren Erscheinungsbild sich kaum noch von dem der HC-Punk-Bands unterscheiden lässt.Ingo Taler vom Antirassistischen Bildungsforum Rheinland, dessen lang erwartetes Buch “Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption” demnächst in der “reihe antifaschistischer Texte” (rat) im Unrast-Verlag erscheinen wird, skizziert die Ursachen des reaktionären Rollbacks in der HC-Punk-Szene und nimmt Strukturen und Themen der rechten HC-Szene unter die Lupe.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Januar
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16 Montag
"Kein 10. Opfer!"? "Nationalsozialistischer Untergrund", Rechtsterror und die Rolle des Staates
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 20 Uhr
ACHTUNG: Diese INPUT-spezial-Veranstaltung wurde ins Kulturzentrum ZAKK verlegt: Fichtenstr. 40, Düsseldorf (http://www.zakk.de), Beginn 20.00 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend:
“Kein 10. Opfer!”?
“Nationalsozialistischer Untergrund”, Rechtsterror und die Rolle des StaatesDie politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung. Dem Terror des historischen NS kam die Aufgabe zu, politische und „rassische“ GegnerInnen auszuschalten oder zu vernichten. Ähnlich agiert der neonazistische „Nationale Widerstand“ heute, wenn er sich Platz auf der Straße oder in den Kommunen verschaffen will: Er nimmt die „Volksfeinde ins Visier“ und droht ihnen mit dem Tod. Oder ermordet sie sogar.
Bei der Suche nach einer Antwort darauf, warum die Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) den Weg in den bewaffneten Untergrund genommen hat, muss sich mit ihrem Ausgangsort beschäftigt sowie das politische Milieu und damit ihr geistiger und aktionistischer Erfahrungsraum in den 1990er Jahren beschrieben werden. Dass die staatlichen Behörden die Existenz dieser terroristischen Gruppierung jahrelang nicht aufgedeckt haben, liegt schließlich auch in der unzureichenden behördlichen Analyse dessen, was eine neonationalsozialistische Bewegung und ihr gewalttätiges Potenzial ausmacht.
Der Vortrag wird sowohl den historischen als auch den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“ beleuchten und die inhaltlichen Entwicklungslinien aufzeigen. Es soll versucht werden, auf einige der vielen offenen Fragen rund um den Komplex „NSU“ Antworten zu geben, obwohl sehr viele der öffentlich bekannten Erkenntnisse widersprüchlich sind und immer noch mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten.
Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des apabiz und haben diesen Vortrag in Kooperation mit anderen antifaschistischen Projekten erarbeitet.
http://www.linkes-zentrum.de/gruppen/inputVeranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf, Antirassistisches Bildungsforum Rheinland und AG INPUT
In Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf, dem zakk, dem Buchladen BiBaBuZe und der Antifaschistischen Linken Düsseldorf
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25 Mittwoch
Rechtspopulismus in Skandinavien - Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in Norwegen
- Öffnung
- 19 Uhr
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Rechtspopulismus in Skandinavien
Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in NorwegenBeginn: 19.30 Uhr
Diese Veranstaltung findet auch am 23. Januar in Köln (19.30, der Ort wird noch unter www.jc-courage.de bekannt gegeben), am 24. Januar in Koblenz (19.30 Uhr, Circus Maximus, Stegemannstrasse 30) und am 26. Januar in Münster (19:00 Uhr, Club Courage, Friedensstraße 42) statt.
Die Brutalität und Kaltblütigkeit, mit der das Attentat in Norwegen im Juli 2011 durchgeführt wurde, hat in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Dass der Attentäter norwegischer Abstammung ist, hat die klassischen Erklärungsmuster für Terrorismus zudem völlig auf den Kopf gestellt, nutzlos gemacht und viele neue Fragen aufgeworfen. Bei der Suche nach Motiven und Ursachen geriet zunehmend der sich in Europa immer mehr ausbreitende Rechtspopulismus in den Fokus der Betrachtung. Der Vortrag geht mit Schwerpunkt auf Norwegen und Dänemark auf die Entwicklungen des Rechtspopulismus in den skandinavischen Ländern ein. Hat der Rechtspopulismus eine (Mit-)Schuld an dem Massaker in Norwegen? Eingegangen wird auch auf länderspezifische Unterschiede und darauf, wie in den rechtspopulistischen Parteien auf den Anschlag reagiert und welche Konsequenzen gezogen wurden. Last but noch least stellt sich auch die Frage, wieso rechtspopulistische Parteien in den skandinavischen Ländern deutlich erfolgreicher sind als in Deutschland.
Der Referent, Torben Johannsen, ist Auslandskorrespondent für Skandinavien des Antifaschistischen Infoblattes (aib) und lebt in Dänemark. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe. Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Februar
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29 Mittwoch
Die Enkel des Duce. Allgemeiner Rechtstrend und die extreme Rechte in Italien
- Öffnung
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- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Die Enkel des Duce
Allgemeiner Rechtstrend und die extreme Rechte in ItalienBeginn: 19.30 Uhr
Referent: Jörg Kronauer (Freier Journalist und Buchautor)
Die Meinung, der Faschismus sei sicherlich nicht “das absolute Böse” gewesen, gehört zum Grundbestand extrem rechter Ideologie. In Italien wird diese Ansicht keinesfalls nur von abseitigen Splittergruppen vertreten, sondern zum Beispiel auch vom Bürgermeister der Hauptstadt Rom. Seit den 1980er Jahren verschieben sich die politischen Koordinaten in dem Land deutlich nach rechts. Der Prozess hat sich weiter beschleunigt, als Silvio Berlusconi 1994 zum ersten Mal Faschisten in die Regierung holte. Jenseits von Mussolini-Anbetern und tatsächlich oder vermeintlich geläuterten Faschisten spielt in Italien weiterhin die Lega Nord eine wichtige Rolle, die mit ihrer rassistischen Agitation in gleich mehreren Großstädten Bürgermeisterposten erobern konnte und jahrelang an der Zentralregierung beteiligt war. Auch außerparlamentarisch ist die extreme Rechte in Italien im Aufwind; bekanntestes Beispiel ist die Häuserkampfbewegung Casa Pound.
Der Vortrag bietet einen Überblick über den Rechtstrend Italiens in den letzten 20 Jahren und über aktuelle Entwicklungen in der italienischen extremen Rechten.
März
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28 Mittwoch
„Grabe, wo du stehst“ Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus im städtischen Raum am Beispiel des ehemaligen Schlachthof-Geländes in Düsseldorf-Derendorf
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Beginn: 19.30 Uhr
„Grabe, wo du stehst“
Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus im städtischen Raum am Beispiel des ehemaligen Schlachthof-Geländes in Düsseldorf-DerendorfReferenten: Michael Sturm (Historiker) und Alexander Stockhaus (AStA FH Düsseldorf)
„Grabe, wo du stehst“ lautete der Titel des im Jahr 1978 vom schwedischen Literaturhistoriker Sven Lindqvist veröffentlichten Buches, das zum Motto der in dieser Zeit in der Bundesrepublik entstehenden Geschichtswerkstätten werden sollte. Deren AktivistInnen begannen an zahlreichen Orten, oftmals mit antifaschistischem und emanzipatorischem Anspruch, Spuren der vielfach verdrängten, vergessenen und verleugneten NS-Vergangenheit frei zu legen. Täter, Opfer und Schauplätze der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik erhielten auf diese Weise im lokalen Kontext wieder Namen und Adressen. In den letzten Jahrzehnten ist somit eine ausdifferenzierte Gedenkkultur entstanden, die durch eine breite Palette von Erinnerungsorten und Erinnerungszeichen geprägt ist. Diese Beobachtung gilt auch für Düsseldorf.
Doch städtische Räume verändern sich. Städtische Topografien werden ständig neu gestaltet. Altes wird abgerissen oder überbaut, während neue Gebäudekomplexe und Stadtviertel entstehen. Doch welche Bedeutung haben diese urbanen Wandlungsprozesse für die städtische Erinnerungskultur? Geht mit der Umgestaltung städtischer Räume auch eine Entsorgung der Vergangenheit einher? Oder bieten gerade diese Veränderungsprozesse die Möglichkeit, verdrängte Geschichte wieder sichtbar zu machen?
Diese Fragen können anhand des ehemaligen Schlachthofgeländes in Düsseldorf-Derendorf diskutiert werden. Von dort aus wurden in den Jahren zwischen 1941 und 1945 Jüdinnen und Juden aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf deportiert. Perspektivisch werden Teile des Geländes künftig von der FH Düsseldorf genutzt werden. Seit einiger Zeit setzen sich Studierende der FH für einen angemessenen Erinnerungsort auf dem neuen FH-Campus ein. Doch wie kann ein solcher Ort gestaltet werden?INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.
Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
April
-
25 Mittwoch
Drinnen oder Draußen? Über Aussteiger, Austreter, Rückzieher und Ausstiegsprozesse aus der Neonazi-Szene
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 20 Uhr
ACHTUNG: Diese INPUT-Veranstaltung wurde ins Kulturzentrum ZAKK verlegt: Fichtenstr. 40, Düsseldorf (http://www.zakk.de), Beginn 20.00 Uhr
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INPUT – antifaschistischer Themenabend
Beginn: 20.00 Uhr
Drinnen oder Draußen?
Über Aussteiger, Austreter, Rückzieher und Ausstiegsprozesse aus der Neonazi-SzeneReferent: Nils Schuhmacher (Sozialwissenschaftler, Hamburg)
In Kooperation mit dem zakk
Seit 12 Jahren gibt es in Deutschland Versuche von staatlichen Institutionen und privaten Initiativen, Ausstiegswillige aus der extremen Rechten im Rahmen entsprechender Programme ideell und praktisch zu unterstützen. Mittlerweile unterhält neben dem Bund die Mehrzahl der einzelnen Bundesländer solche Einrichtungen, die vorrangig bei Polizei und Verfassungsschutz angesiedelt sind.
Effizienz, Effektivität und Erfolgsträchtigkeit dieser Angebote stehen seit Anbeginn in der Diskussion. Strittig sind auch – sofern vorhanden – die pädagogischen Konzeptualisierungen der Ausstiegsbegleitungen. Nicht zuletzt steht über all dem die Frage, ab wann von einem Ausstieg gesprochen werden kann. Wenn man keine Straftaten mehr begeht? Wenn man sich sozial distanziert? Wenn man mit den bisherigen politischen Überzeugungen bricht?
Die Veranstaltung beleuchtet das weite Feld der Ausstiegskontexte, -programme und -konzepte aus einer nicht-administrativen Sicht und eröffnet den Raum für die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen von Ausstiegsbegleitungen.INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.
Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Mai
-
30 Mittwoch
Völkische Tibet-Mystik. Der Dalai Lama, der "kulturelle Genozid" und die extreme Rechte
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Beginn: 19.30 Uhr
Völkische Tibet-Mystik
Der Dalai Lama, der “kulturelle Genozid” und die extreme RechteReferent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)
1989 hat er sogar den Friedensnobelpreis erhalten: Der Dalai Lama hat im Westen den Ruf, stets für Gewaltlosigkeit und Humanität einzutreten, als
eine Art religiöser “Friedensapostel” mit exotisch-ostasiatischem Touch. Seine öffentlichen Auftritte locken Massen an, auch in Deutschland. Wieso aber wird der Dalai Lama auch von der extremen Rechten gepriesen? Weshalb begeistert sich die NPD-Parteizeitung, er vertrete “ganz klar
nationalistische Positionen”? Und was hat es zu bedeuten, wenn der Friedensnobelpreisträger verkündet, in einem “freien Tibet”, für das er
sich stets einsetze, dürften die ortsansässigen Han-Chinesen nur dann wohnen bleiben, wenn sie sich assimilierten und “es nicht zu viele sind”? Derlei Fragen nach den Hintergründen eines hierzulande auch in Teilen der alternativen Szene verehrten Idols geht der Vortrag nach.INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.
Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
Juli
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4 Mittwoch
INPUT - antifaschistischer Themenabend
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 1930 Uhr
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Beginn: 19.30 Uhr
ACHTUNG: Wegen des zeitgleichen 1. EM-Halbfinalspiels (Polen vs. Spanien ;-)) am letzten Mittwoch im Juni (27.6.2012) wurde INPUT um eine Woche verschoben.
Das Thema steht noch nicht fest, für Vorschläge/Ideen im Themengebiet extreme Rechte und Rechtsentwicklung (auch historische Themen) sind wir immer dankbar.
Kontakt: antifa-ak@gmx.de und/oder bildungsforum@gmx.de
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.
Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland
November
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3 Samstag
INPUT wird 10!
- Öffnung
- n/a
- Beginn
- 20 Uhr
Im Oktober 2002 starteten die zwischenzeitlich aufgelöste Gruppe “Antifaschistische Aktion Düsseldorf” und der Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland und der zwischenzeitlich ebenfalls aufgelösten “Jugendantifa RAZ” die Veranstaltungsreihe INPUT – antifaschistischer Themenabend. Seitdem findet monatlich mindestens eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Themenbereich Faschismus, extreme Rechte, Braunzone und Rechtsentwicklung in Politik und Gesellschaft statt. Ein Grund zum Feiern, aber kein Grund aufzuhören! Die nächsten zehn Jahre können kommen.
Netterweise hat uns die Gruppe “Cable Street Beat Düsseldorf” ihren regelmäßigen Termin, den ersten Samstag im Monat, überlassen. Vielen Dank!
Derzeitig steht noch nicht fest, in welcher Form unser zehnjähriges Jubiläum stattfinden wird. Doch haltet euch den Termin schon einmal frei. Näheres teilen wir beizeiten mit!
INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt. Unregelmäßig werden zusätzlich INPUT-Spezial-Veranstaltungen an wechselnden Orten angeboten, zumeist im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk oder im Buchladen BiBaBuZe.
Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland